Warum metakommunikatives Begleitbewusstsein die Perspektiven verändert

Warum metakommunikatives Begleitbewusstsein die Perspektiven verändert

Warum metakommunikatives Begleitbewusstsein die Perspektiven verändert

Die Sprache hält viele Denkfallen bereit, wenn wir unreflektiert mit ihr umgehen. Sie verführt uns zu einem elementalistischen Denken und einem Denken in Dingen. „Der Wind hat sich gelegt.“ – Wo ist der Wind, wenn er sich gelegt hat. „Wir gestalten Zukunft“ – Ist Zukunft so etwas wie ein Morgending, oder ist es nicht vielmehr so, dass in jedem Augenblick im Hier und Heute Altes, das noch zu stark ist, um zu weichen, mit Neuem ringt, das noch zu schwach ist, um sich durchzusetzen.

Auch in zwischenmenschlichen Beziehungen verführt uns das gewohnheitsmäßige Sprechen dazu Dinge zu sagen, deren Wirkung wir nicht beabsichtigt hatten: »Ein Mann, der Herrn K. lange nicht gesehen hatte, begrüßte ihn mit den Worten: ›Sie haben sich gar nicht verändert.‹ ›Oh!‹ sagte Herr K. und erbleichte.« 

Nur ein metakommunikatives Begleitbewusstsein liefert uns die angemessene Karte für noch unbekanntes Gelände.