Die verändernde Einheit

Die verändernde Einheit

Nur wenn wir Denken, Sprechen und Handeln als Einheit begreifen und uns ihr Zusammenwirken bewusst machen, können wir neue Wirklichkeiten hervorbringen.

Das Problem dabei ist folgendes: Wir sind es gewohnt, analytisch zu denken. Aber das analytische Denken zerlegt Prozesse – also auch Wandelprozesse – in Einzelteile und behandelt diese wie Dinge. Aber sobald wir beginnen, den einzelnen Teilen ein eigenes dinghaftes Sein zuzuschreiben, hören wir auf, Prozesse zu verstehen.

Es ist, wie wenn man eine Uhr in Einzelteile zerlegt und das funktionsfähige Ganze zerstört. Wir müssen uns also den Sinn für den die Prozessnatur des Wandels bewahren und bedenken, dass die Begriffe Sprechen, Denken, Fühlen, Handeln etc. nur Fragmente des Ganzen sind. Denn Sprechen und Handeln sind ebenso stark verflochten mit unserem Denken wie mit unserem Körper(-wissen) und unseren Gefühlen.

Denken

Um in disruptiven Zeiten handlungsfähig zu bleiben, ist es erforderlich, neue Denkmuster zu entwickeln und die Denkräume für kreative Lösungen zu vergrößern. Vorannahmen, Glaubenssätze und alte Denkmuster können diese blockieren

Sprechen

Mit Sprache schaffen Menschen Wirklichkeiten und initiieren den Wandel. Legt man das alte Wording ab und hinterfragt Selbstverständliches, entstehen neue Ideen, Verstehensräume und Handlungsgemeinschaften.

Handeln

Den Menschen erkennt man nicht daran, was er sagt, sondern daran, was er tut – das gilt vor allem in Veränderungsprozessen. Ist die (innere) Haltung und mit dem (äußeren) Verhalten konsistent, geht davon eine starke Veränderungskraft aus. Von den Führenden werden Vorbilder verlangt. Bleiben diese aus, entsteht Unglaubwürdigkeit