4. Respekt und Vertrauen: Ein nachhaltiger Weg zu guten Beziehungen

Konzept

Respekt im Sinne wertschätzenden Verhaltens und Vertrauens sind beides konstitutive Bestandteile unserer genetischen Ausrichtung auf Kooperation. Durch vielfache biografische, soziale und kulturelle Faktoren wird aber diese kooperative Haltung immer wieder auf die Probe gestellt, z. B. indem der Mythos tradiert wird, mit Ellenbogen würde man die eigenen Ziele besser erreichen. Die Wahrheit ist, dass nur eine kooperative Haltung nachhaltige Erfolge sichert. Dieses Seminar zeigt Wege auf, wie Sie Respekt und Vertrauen als Ressource (wieder-)entdecken und zu Ihrem Vorteil nutzen können.

Zielgruppe

Personen mit Führungs- und Gestaltungsfunktionen, Nachwuchsführungskräfte, Studierende, die

  • wissen wollen, wie sie das Vertrauen ihrer Kooperationspartner gewinnen können,
  • Kooperationen dauerhaft zum Erfolg führen wollen,
  • sich selbst treu bleiben möchten, ohne andere vor den Kopf zu stoßen
  • ihre Ziele durch respektvolle Kommunikation erreichen wollen,
  • andere mit Respekt und Vertrauen motivieren wollen.

Themenschwerpunkte

Das Kooperationsprinzip in der Kommunikation

  • Bedeutung von Vertrauen und Respekt für zwischenmenschliche Kooperation
  • Maximen kooperativer Gespräche und Besprechungen
  • Konsensherstellung: von subjektiven Meinungen zu intersubjektivem Wissen

Grundlagen wertschätzender Kommunikation

  • Multisensuelle Kommunikation
  • Beziehungsebene der Kommunikation
  • Wertebasiert kommunizieren

Persönlichkeitsentwicklung als Herausbildung eines nachhaltigen Kooperations-Mindets

  • Transformative Potenziale der Persönlichkeit
  • Aufbau von Selbstvertrauen
  • Aufbau von Selbstachtung

Respekt und Vertrauen in der interkulturellen Kommunikation

  • Kulturspezifische Ausprägungen der Universalien Respekt und Vertrauen
  • Vertrauen in der interkulturellen Geschäftskommunikation
  • Respekt in der interkulturellen Geschäftskommunikation

Respekt- und Vertrauensrisiken

  • Umgang mit Klatsch und Tratsch: Inkludierendes Sprechen
  • Individidualität und Vielfalt achten und Stereotypisierung meiden
  • Umgang mit Gewalt in Sprache und Kommunikation

Gemeinsame Reflexion und Evaluation mit bedarfsbezogener Vertiefung

  • Was wurde verstanden?
  • Was hat das bisherige gebracht?
  • Was soll noch vertieft werden?

Sprachliche Grundlagen der Vertrauensbildung

  • Sprachliche und kommunikative Mittel
  • Soziale Basisprinzipien von Vertraun
  • Phasen des Aufbaus von Vertrauen

Vertrauenskulturen gestalten

  • Artefakte, die Wahrnehmen und Interaktion strukturieren
  • Mentale Deutungs- und Orientierungsstrukturen
  • Verhaltensmuster und Vertrauensrituale etablieren

Respektkulturen gestalten

  • Artefakte, die Wahrnehmen und Interaktionen strukturieren
  • Mentale Deutungs- und Orientierungsstrukturen
  • Verhaltensmuster und Respektrituale etablieren

Respekt- und Kommunikationsgewinne

  • Dauerhafte Zusammenarbeit und Miteinander von Kooperation und Konkurrenz
  • Abbau von Konfliktursachen
  • Corporate Value Identity

Maximale Teilnehmerzahl: 14
Umfang: 3 Tage
Gebühr: XXX Euro