3. Führungsperformanz stärken durch Kommunikation

Konzept

Führen heißt nicht nur, andere Menschen in der Rolle des Weisungsempfängers symmetrisch führen. Sondern führen heißt auch, sich selbst führen und Führungsleitbilder um den Gedanken der diskursiv-transformationalen Führung und um den Gedanken der „Followership“ zu ergänzen. Führen wird auf diese Weise zu einem Prozess nicht nur des Motivierens, sondern auch des Aushandelns von Wirklichkeitsvorstellungen auf psychologischer Augenhöhe.

Zielgruppe

Personen mit Leitungs-, Führungs- und Gestaltungsfunktionen, Nachwuchsführungskräfte, Lehrende und Studierende, die

  • wissen wollen, was „Führen“ in disruptiven Kontexten bedeutet,
  • Sprache und Führung in Einklang bringen wollen,
  • natürliche Vorbildautorität an die Stelle von Amtsautorität setzen wollen,
  • metakommunikative Kompetenzen erwerben wollen,
  • ein „System“ lernfähig halten wollen.

Themenschwerpunkte

Grundlagen der werteorientierten Führung

  • Vertrauen und Verantwortung
  • Integrität und Zuverlässigkeit
  • Respekt und Wertschätzung

Kommunikative Skills

  • Richtiges Darstellen: verständliches Sprechen
  • Richtiges Überzeugen: mit Purpose, Sensemaking und Mindset
  • Richtiges Motivieren: Selbstbestimmung ermöglichen

Grundlagen der Gesprächsführung I

  • Gefühle erkennen: Empathie und Wertschätzung
  • Zuhören und mit Fragen führen
  • Ich-Botschaften formulieren

Grundlagen der Gesprächsführung II

  • Sprechersignale und Körpersprache „entschlüsseln“
  • Wahrnehmen statt deuten
  • Metakommunikation „lernen“

Ganzheitlich führen mit dem Personalentwicklungsgespräch

  • Führungsziele und Mitarbeitersituation
  • Personalentwicklungs- und Unternehmensziele
  • Leadership- und Followership-Perspektiven

Gemeinsame Reflexion und Evaluation mit bedarfsbezogener Vertiefung

  • Was wurde verstanden?
  • Was hat das bisherige gebracht?
  • Was soll noch vertieft werden?

Neurobiologisch führen I

  • Mentale Modelle der Führenden: Sprache, Gehirn und Seele
  • Neurologische Ebenen der Wahrnehmung
  • Der gute Kontakt als Basis für Führung und Zusammenarbeit

Neuropsycholgisch führen II

  • Wahrnehmungspositionen und Konfliktbewältiung
  • Führungsschatten wahrnehmen und überwinden
  • Leistungsmotivation und Kommunikation

Teamkommunikation und Vielfalt

  • Vielfalt ermöglichen und Ambiguitätstoleranz entwickeln
  • Zu einer gemeinsamen Sprache finden
  • Weibliche, männliche und androgyne Sprachstile nutzen

Teamkommunikation und Konfliktmanagement

  • Einstellen auf andere und Konsens herstellen
  • Führen als Gruppenbeeinflussung
  • Teufelskreise und Beziehungsdynamik

Maximale Teilnehmerzahl: 12
Umfang: 3 Tage
Gebühr: XXX Euro