10. Mentale Räume entdecken und Veränderungen gestalten

Konzept

Wenn wir  Selbst-, Partner- oder Gruppengespräche führen, sind wir immer in sprachlichen Bildern und mentalen Vorstellungsräumen unterwegs. Räumliche Erfahrungen prägen unsere mentale Tiefenstruktur, ob wir von VOR-gesetzten/UNTER-gebenen oder vom INNEN-/AUSSENDIENST sprechen, oder von Akten des Er-INNERns/ÄUSSERNs. Sie lernen in diesem Format, wie Sie moderne Metaphern- und Mental-Space-Ansätze der menschlichen Wahrnehmung für sich nutzbar machen können, z.B. um Denkblockaden aufzubrechen oder Konfliktlösungen in den Dienst erfolgreicher Transformationen zu stellen. Indem wir Coaching mit der Veränderung von räumlichen Formaten und Denkmustern verknüpfen und das PERSONENKONZEPT („per-sonare“) als Raumkonzept dekonstruieren, erschließen Sie neue Quellen und Modalitäten Ihrer tiefen „persönlichen“ Potenziale.

Zielgruppe

Personen mit Führungs- und Gestaltungsfunktionen, Nachwuchsführungskräfte, die

  • ihrem Denken auf den Grund gehen wollen,
  • den Einfluss mentaler Modelle auf Sprechen und Verhalten erkennen und gestalten wollen,
  • die sich selbst und andere weiterentwickeln wollen,
  • die wissen wollen, warum mentale Modelle über den Unternehmenserfolg entscheiden,
  • kreatives und innovatives Denken in der Managementpraxis anwenden wollen.

Themenschwerpunkte

Ansatzstellen der Veränderungsarbeit

  • Am Ergebnis
  • Am Weg-Ziel-Zusammenhang
  • An der Gestaltung der inneren Landkarte („mindset“)

Die Quellen von Metaphern und mentalen Modellen

  • In der Kommunikation
  • Bei der Selbst-, Mitarbeiter- und Unternehmensführung
  • Bei Veränderungsprozessen

Mental Space-Theorien und Denken

  • Wie wir Vorstellungen integrieren („multiple blends“)
  • Kategorien transformieren
  • Kontrafaktisches Denken und Blending als Quelle der Innovation

Identität und Kreativität

  • Vom Umgang mit unterschiedlichen Identitäten
  • Die Freisetzung der Kreativität durch Analogien und multiple Mischung von Vorstellungen („blends“)
  • Konzepte, Begriffe und Bedeutungen

Mentale Modelle und Veränderungslernen

  • Wesen mentaler Modelle: die Landkarte
  • Entstehung mentaler Modelle
  • Akkomodation und Assimilation

Gemeinsame Reflexion und Evaluation mit bedarfsbezogener Vertiefung

  • Was wurde verstanden?
  • Was hat das bisherige gebracht?
  • Was soll noch vertieft werden?

Metaphern und „blended spaces“ in der Stakeholderkommunikation

  • Theoretische Ansätze der Metaphernforschung
  • Mentale Modelle und die kognitive Metapherntheorie
  • Funktionen von Metaphern in der Managementpraxis

Mentale Modelle der Führenden

  • Wirklichkeitskonstitution und Wirklichkeitssinn
  • Veränderung und Möglichkeitssinn
  • Die Erklärung von Unterschieden in der Performance

Kognitive Kernkompetenzen zum Aufbau mentaler Modelle für Planungsprozesse

  • Raumplanung
  • Mentale Modelle
  • Kognitive Kernkompetenzen

Veränderungsarbeit und Perspektivenwechsel: Wahrnehmen und Denken „verflüssigen“

  • Perspektivenwechsel durch Fokus-Lenkung
  • Perspektivenwechsel durch Metaprogramme
  • Perspektivenwechsel durch Meta-Mirror-Modell

Maximale Teilnehmerzahl: 14
Umfang:
 3 Tage
Dauer: xxx Euro