1. Selbstreflexion

Konzept

Menschen können über sich selbst als Person, über die eigene Gruppe oder andere soziale Systeme reflektieren. Das öffnet ihnen den Zugang zu höheren Formen des Lernens und zur bewussten Selbstveränderung. Damit Veränderungen gelingen, muss man beim Bewusstsein ansetzen, denn das ist streng genommen der einzige Ort, über den wir die vollständige Kontrolle haben. Selbstreflexion beginnt mit dem Selbstzugang und führt über das Heraustreten aus der Routine zu einer Reintegration der neu gefundenen Elemente in das bessere Ich. Selbstreflexive Menschen schätzen ihre eigene Person realisitsch ein und entwickeln ein besseres Selbst- und Rollenbewusstsein. Selbstreflexion stärkt die transformativen Potenziale der Persönlichkeit und hilft Personen, Teams und Organisationen sich neu zu erfinden, denn im Unterschied zu einfachen Handlungsschemata basieren Selbstreflexionen auf Schemata höherer Ordnung oder Meta-Schemata“ zur Beobachtung des eigenen – auch unbewussten – Verhaltens, das mit dem Selbstideal verglichen wird.

Zielgruppe

Personen mit Leitungs-, Führungs- und Gestaltungsfunktionen, Nachwuchsführungskräfte, Lehrende und Studierende, die

  • ihre Muster des Denkens, Sprechens und Verhaltens bewusstmachen wollen,
  • sich selbst weiterentwickeln wollen,
  • metakognitive Kompetenzen erwerben wollen,
  • metakommunikative Kompetenzen erwerben wollen,
  • Prinzipien des persönlichen und organisationellen Lernens erfolgreich anwenden wollen.

Themenschwerpunkte

Selbstzugang

  • Sprache als Röntgenbild der Seele
  • Denken und Fühlen
  • Verhalten

Das Urbedürfnis der Seele

  • Die „naive“ Form der Existenz
  • Der Weg zur Ek-in-sistenz
  • Mein besseres Ich

Der ontodynamische Dreischritt

  • Die „naive“ Existenz
  • Das Herausgehen in die Welt
  • Die Reintegration des Neuen in das Ich

Das Selbst in der Kommunikation

  • Impression Management
  • Selbstsicherheit und Schlagfertigkeit
  • Authentizität als „Zauberformel“

Selbstgespräch und inneres „Team“

  • Selbstlähmung und Selbstsabotage
  • Methode zur inneren „Teamentwicklung“
  • Methode zur Verbesserung einer guten Aufstellung

Gemeinsame Reflexion und Evaluation mit bedarfsbezogener Vertiefung

  • Was wurde verstanden?
  • Was hat das Bisherige gebracht?
  • Was soll noch vertieft werden?

Das Situationsmodell

  • Situationsanalyse
  • Souveranität höherer Ordnung
  • Von der Norm zur Option

Metabewusstsein

  • Sprachreflexives Metabewusstsein
  • Macht der unbewussten Motivation
  • Metakognitive Kompetenzen

Metakommunikation

  • Grundlagen
  • Vermeidung von sprachbedingten Konflikten
  • Aufbau eines metakommunikativen Begleitbewusstseins

Wertequadrat und Menschenbild

  • Die Kraft der Metapher
  • Die Kraft der der Gegenbegriffe
  • Die Kraft des dialektischen Denkens

Maximale Teilnehmerzahl: 16
Umfang: 3 Tage
Gebühr: